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National Arts Festival in Grahamstown

von redakteur

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Grahamstown (afrikaans: Grahamstad; isiXhosa: iRhini) ist eine Stadt mit etwa 50.000 Einwohnern und liegt 130km nord-östlich von Port Elizabeth in der Eastern Cape Region des Landes. Jedes Jahr ist die Gemeinde Gastgeber eines nationalen Kunstfestivals, welches unzählige, auch internationale Besucher anlockt. Dieses kulturelle Ereignis beginnt Ende Juli/Anfang Juli und dauert 11 Tage.

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Vergangenes Wochenende wurde ich selbst Zeuge des kunterbunten Festes und der Stimmung auf den Straßen. Zum einen gibt es einen riesigen Markt, auf dem Kunstgegenstände, Klamotten und auch Snacks und Getränke angeboten werden. Zum anderen präsentieren lokale Künstler ihre Werke. Von Musik und Theater über Akrobatik bis hin zur Magie ist alles dabei. Auf der freien Rasenfläche luden uns Straßenkünstler dazu ein, ihrer kreativen Performance zuzusehen (siehe Foto). Danach wurde ein Hut in der Menge rumgereicht. Es gab eine Bühne, auf dem Newcomer ihr Können unter Beweis stellen konnten. Davor waren einige Bänke und eine Bar aufgebaut. Das Wetter spielte mit, auch wenn Grahamstown für seine kühlen Temperaturen im Winter bekannt ist. Viele Künstler zeigen aber auch in kostenpflichtigen Shows ihr Können und verzaubern darin im wahrsten Sinne des Wortes das Publikum. Ich selbst habe mir die Show des Magier „Devilish“ und seine Kartentricks live angesehen und am Samstagabend einer lokalen Band zugehört, die mit einem guten Mix aus Keyboard, Schlagzeug, Saxophon und Trompete selbstkomponiere Songs mit afrikanischen Flair zum Besten gab. Viele der Shows und der große Kunstmarkt fanden auf dem Campus der renommierten Rhodes University statt. Überall in der Stadt hörte man Musik ertönen und einige Kids bemalten ihr Gesicht weiß und zeigten Pantomime an der Straßenecke.

Unsere Unterkunft für die drei Tage– Bon Tempo – war wirklich schön und mitten in der Natur gelegen. Ideal, um bei warmen Wetter den südafrikanischen Sonnenuntergang anzusehen. Das gesamte Gelände war sehr kunstvoll gestaltet und beheimatete mehrere Tiere. Wo gibt es sonst nochmal die Chance, Zebras aus nächster Nähe zu betrachten, ohne dabei auf Safari zu gehen? Mein Freund und ich wohnten in einem liebevoll eingerichteten Häuschen im Garten des Haupthauses, welches von einer Deutschen namens Claudia und ihrem südafrikanischen Partner Volkher bewohnt wird. Sie bauten hier gemeinsam ihre Existenz auf, nachdem ihr Mann Volkher sein Restaurant verkaufte und Claudia im Jahre 2003 nach Südafrika auswanderte. Zu Hause sprechen die beiden Deutsch und haben auch regelmäßig Gäste aus Deutschland. Sie würden sich sehr freuen, wenn Ihr Sie auch mal besucht 🙂 Ihr findet die Unterkunft auf www.airbnb.de, wenn ihr Grahamstown in die Suche eingebt.

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