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Darf einwandern auch Spass machen? Die Einwanderer-Apps

von Petra Buchholz

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Die offizielle Flüchtlings-App „Ankommen“, vom BAMF, der Arbeitsagentur, dem Goethe-Institut und alpha seit Anfang 2016 am Start, wurde bereits über 50.000mal auf das Smartphone herunter geladen. Man lernt als Flüchtling etwas zum Thema: „Wie stelle ich einen Asylantrag?“ und natürlich Vokabeln. Die App gibt es in fünf Sprachen. Bereits Ende 2015 haben zwei Dresdner IT-Unternehmen die Welcome App entwickelt, die ähnliche Fragestellungen behandelt und über 5.000 mobile Nutzer fand.

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Einen etwas anderen Fokus hat die website: www.deutsch-werden.de, die neben Fragen zum Einbürgerungstest viele Fakten über Deutschland aus Politik, Kultur, Recht etc. vermittelt. Gut ist der Ansatz, Tandems für das Lernen der Sprache zu vermitteln. Neben Flüchtlingen wird unsere Kultur ja auch durch viele Europäer bereichert, die sich in Deutschland aufhalten.  Zugegeben, man muss die deutsche Sprache schon etwas mehr beherrschen, um der Materie in den Foren folgen zu können. Aber dann wird es spannend, denn im Forum werden auch spassige Fragen gestellt. Z.B.: Darf man einen Hund mit ins Restaurant nehmen? Oder: Essen Vegetarier auch Honig? Das sind doch relevante Fragen von einer gewissen Leichtigkeit, die das Thema einwandern doch auch haben sollte. Oder haben die Deutschen keinen Humor? Ich empfehle, das auf der Seite von Erhan Yekta aus Münster, der die website betreibt, zu erkunden.

Diese Neuigkeit ist dem Themenbereich Wohnen & Leben zugeordnet.

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verfasst von: Petra Buchholz

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